Cornelia Ptassek

Sopran

Cherubini: Medea an der Staatsoper Stuttgart:

Deutschlandfunk Kultur am 3.12.2017:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/cherubinis-medea-in-stuttgart-kein-klimbim-keine-schoenen.1013.de.html?dram:article_id=402234

Südwest Presse am 5.12.2017:

Großartig, wie Cornelia Ptassek die Medea verkörpert – ja verkörpert in aller Emotionalität.

Frankfurter Rundschau am 5.12.2017:

... Ptasseks herrlich auffahrende, tragisch grundierte, in Bestform befindliche Medea wird von erstklassigen Rollendebüts flankiert ...

FAZ: am 6.12.2017:

... erlebt Stuttgart manche musikalische Glanzlichter, und dies, obwohl die Oper auf Deutsch und damit in erhöhter Konsonantendichte erklingt. So lassen die grandios gesungenen Duette zwischen Ptassek (Medea) und Kohlhepp (Jason) die leidenschaftlichen Gefühle der ExLiebenden kurz wieder aufflammen. Hier öffnet sich eine zauberhafte Märchenmusikwelt voller Leidenschaft und echter frühromantischer Abgründe, bevor der Furor über alles und jeden hereinbricht. ...

Die deutsche Bühne am 4.12.2017:

In der Titelpartie gelang es Cornelia Ptassek, durch stilsicher dosierte expressive Vehemenz ihrer Figur vokale Seele und Kontur zu geben ...

dpa-Meldung am 4.12.2017:

Mit ergreifender Emotionalität gibt Cornelia Ptassek (Sopran) ihrer Medea die durchdringende Stimme einer verzweifelten Frau, die ihrer Liebe nachtrauert – und Respekt fordert vor ihrem Unglück.


Opernwelt 01/18:

Cornelia Ptassek spielt diese Szenen einer Scheidung - .... - mit überwältigender gestischer Prägnanz. Und einer schwer zu beschreibenden Mischung aus äußerer Unterwerfung und innerer Überlegenheit, Stolz und Verzweiflung, Wut und Resignation. Vor allem zeigt sie Medeas haltloses Schwanken beim Entschluß, die Kinder zu töten, ohne Pathos und falsche Tragik. ....... Die Aufführung hat aber auch musikalisch ihre Meriten. Cornelia Ptassek spielt Medea mit höchster Präsenz. Stimmlich lotet sie die ganze Spannweite der Rolle aus - mit expressiver Psychologie von der schmerzlichen Süße der ersten Arie bis zu den von Cherubini bewußt deklamatorisch konzipierten Hass- und Racheausbrüchen des Endes. Die Auseinandersetzungen mit dem von Sebastian Kohlhepp mit tenoralem Schmelz gesungenen Jason grundiert sie mit der Ironie schwarzer Verzweiflung. ......


Süddeutsche Zeitung am 3.1.18:

... Medea, die Außenseiterin, kommt einem in dieser Inszenierung nahe, auch weil Cornelia Ptassek über dem beinahe romantisch drängenden Orchester und trotz all der Wut in ihrer Stimme eine samtene Zartheit bewahrt. ....


Schreker: Der Ferne Klang am Theater Lübeck:

NDR.de vom 22.10.2017:

... Cornelia Ptassek singt und spielt sowohl Grete als auch Greta fantastisch. Zu Tränen rührt ihre Vision vom kleinen Glück in der traumhaft grün ausgeleuchteten Bühne (Licht: Falk Hampel).


Opernglas 12/17:

Cornelia Ptassek und Zoltan Nyari glänzten in den Hauptrollen als Idealbesetzungen. Sie, ausgestattet mit einem klangschönen, kraftvollen, wunderbar ausdrucksvollen, schlank geführten Sopran, mädchenhaft, jugendlich-dramatisch, opulent, bühnenpräsent, überzeugend voller Farbenreichtum ....


Schreker: Der Ferne Klang am Nationaltheater Mannheim:

Die Deutsche Bühne im Juli 2015:

... mit Grete in mädchenhafter Anmut und mit schlank geführter, doch klangschöner und höchst ausdrucksvoller Stimme verkörpert von Cornelia Ptassek.....

Frankfurter Rundschau am 14.7.2015:

.... die Gretel von Cornelia Ptassek war trotz Indisposition mit jugendlich-klarer Sopranstimme und auch in ihrer figürlichen Zierlichkeit eine optimale Besetzung....


Gluck: Alceste am Nationaltheater Mannheim:

Frankfurter Rundschau am 23.2.2015:

... Cornelia Ptassek ist ein wunderbar elegische, dabei sportlich straffe Darstellerin, eine Frau von schnellster Entschlossenheit und auch sehr dauerhaft bei beweglicher, geradezu herzlich warmer Stimme.....


Mozart: Mitridate, re di Ponto - Aspasia - am Nationaltheater Mannheim

Opernwelt Sept./Okt. 2014:

.... exzellent Cornelia Ptassek in der Primadonnenpartie der Aspasia, die - nachdem sie die halsbrecherischen Koloraturen ihrer Auftrittsarie bewältigt hatte - in ihren weiteren Nummern, dem Verzweiflungsausbruch der aria agitata "Nel sen mi palpita" und der zwei accompagnati fast schon zerbrechenden ombra-Szene, das Ausser-Sich-Sein  dieser ersten grossen Frauenrolle in Mozarts Opernkosmos auf eindrucksvolle Weise nachzeichnet.


Strauss: Elektra - Chrysothemis - am Nationaltheater Mannheim:

Online Merker am 28.03.2014:

.... als lokaler Mannheimer Co-Star brauchte Cornelia Ptassek als Chrysothemis sich vor dem Weltstar nicht zu verstecken, auch wenn sie neben ihr im gelben Kleid wie eine "halbe Portion" erschien. Sie produziert durchschlagend wohllautende Gesangslinien, die wie reines Platin anmuten, die sie auch mühelos über das laute Orchester bringt.


Strauss: Ariadne auf Naxos - Ariadne - am Staatstheater Stuttgart:

Der Neue Merker vom Juni 2013:

.... statt Christiane Iven übernahm in dieser dritten Vorstellung Cornelia Ptassek vom Nationaltheater Mannheim die Titelrolle und fügte sich gewandt und sicher in das Konzept der trauernden Ariadne, die ganz in schwarz gehüllt und immer wieder in einem Sessel hängend, dem Alkohol zugeneigt ist. So rank und schlank von Gestalt sie ist, so führt sie auch ihren sich in der Höhe üppig und weit entfaltenden Sopran, bisweilen etwas streng, aber doch mit dem erwünschten Strauss-Glanz.


Orff: Carmina Burana am Nationaltheater Mannheim:

Rhein-Neckar-Zeitung:

.... Die Sopranistin Cornelia Ptassek liess ihre grosse Stimme frei die virtuosen Verzierungen auskosten.